Der europäische MBA unterscheidet sich in vielen Punkten von dem amerikanischen Vorbild und hat sich zu einem eigenständigen Modell entwickelt. Im Gegensatz zu den USA ist das Angebot an MBA-Programmen wesentlich kleiner, was auf die Qualität der einzelnen Studiengänge jedoch keinen Einfluss hat. In Deutschland werden MBAs in der Regel von Fakultäten der Hochschulen angeboten, vergleichbar mit dem Vorgehen in Amerika, wogegen im restlichen Europa oft private Einrichtungen, gegründet von Wirtschaftsunternehmen, MBA-Programme anbieten. Europäische Anbieter sind relativ kleine Schulen, im Gegensatz zu Business Schools in den USA und können dadurch nur in einem geringeren Umfang Wahlfächer anbieten.
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Für die Teilnahme an einem europäischen Programm spricht die internationale Ausrichtung sowohl der Studenten als auch der Dozenten. Dennoch liegt hier der Schwerpunkt eher auf dem europäischen Wirtschaftsmarkt und dem europäischen Managementstil.
Die Programm-Vielfalt ist in Europa bei weitem größer als in den USA, mit einer hohen Zahl an unterschiedlichen Programmen.
So findet man hier verschiedene Alternativen hinsichtlich Studienzeit und Ausrichtung, ebenso wie Mutli-Center-Programme, die es den Studenten ermöglichen während des Studium verschiedene Universitäten im Ausland zu besuchen. Als letzter Vorteil kann natürlich, wie bereits erwähnt, die kürzere Ausbildungszeit genannt werden.
Die meisten MBA-Programme im europäischen Raum laufen entweder ein Jahr Vollzeit oder zwei Jahre Teilzeit.