Jede Business School hat eigene Zulassungsvoraussetzungen, die von den Bewerbern erfüllt werden müssen. Hierzu zählen unter anderem der akademische Abschluss sowie die Berufserfahrung.
Bewerber für ein MBA-Programm müssen einen Universitätsabschluss oder Staatsexamen vorweisen können. Bedingt durch die unterschiedlichen englischen und deutschen Studiensysteme, liegt hier ein Unterschied in den Voraussetzungen.
Fachhochschulabschlüsse werden in den meisten Fällen ebenfalls an einer Business School akzeptiert, ebenso wie die Diplome der Berufsakademie. Wobei es bei diesen des Öfteren zu Problemen kommt, da einige Business Schools die Berufsakademie als nicht-akademisch bewerten und damit die Zulassung verweigern.
Allgemeingültige Aussagen zu den deutschen Abschlüssen können nicht getroffen werden und sollten im Einzelfall an der jeweiligen Business School nachgefragt werden.
Die meisten Business School verlangen mindestens zwei Jahre Berufserfahrung von den Bewerbern, um eine möglichst nahtlose Wiedereingliederung in das Berufsleben nach dem Studium möglich zu machen.
Ein großer Teil der Bewerber verfügt sogar über mehr als vier Jahre Erfahrung und entspricht damit dem Trend. Auch in diesem Fall informieren Sie sich über die exakten Vorraussetzungen bei der jeweiligen Hochschule.
Was tun wenn die erforderlichen Voraussetzungen nicht erfüllt werden können?
Eine Zulassung an einer Business School wird auf Grund einer Gesamtbetrachtung des Bewerbungsmaterials entschieden. Deshalb ist es immer ratsam eine Bewerbung trotz mangelnder Berufserfahrung an die zuständige Stelle zu schicken, denn oftmals wird eine Entscheidung der Admission Officers vom Gesamteindruck des Bewerbers bestimmt.
In jedem Fall ist jedoch eine Angabe von guten Gründen notwendig, warum eine Bewerbung trotz mangelnder Voraussetzungen abgegeben wurde.
Eine Anerkennung der Doktorandentätigkeit muss ebenfalls mit der jeweiligen Hochschule angeklärt werden, da hier eine allgemeingültige Aussage nicht möglich ist.