Der Aufbau eines MBA-Programms ist in vielen Fällen gleich. Der Studienplan verfügt über eine vorgegebene Anzahl an Pflichtfächern (Core Courses), die in den ersten beiden Semestern besucht werden müssen.
Im Anschluss daran kann der Student, abhängig von dem MBA-Programm, wahlweise ein Praktikum machen, um danach die vorgegebene Zahl der Wahlfächer (Electives) in den letzten zwei Semestern zu besuchen. Das curriculum eines MBA-Programms beinhaltet alle wichtigen Managementbereiche, wie Produktion, Logistik, Marketing, Mikro- und Makroökonomie, Rechnungswesen, Organisations-/Betriebspsychologie und Controlling. Die Core Courses müssen besucht werden, wobei der Teilnehmer, aus einem weniger umfangreichen Angebot als das der Wahlfächer, eine bestimmte Anzahl an Courses zu wählen hat. Diese Fächer vermitteln das Grundwissen des Studiums.
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Das Angebot der Wahlfächer ist deutlich größer gestaltet, um dem Studenten im zweiten Teil des Studiums die Möglichkeit einer breiten Wissensvermittlung zu ermöglichen. Im Gegensatz zu den Pflichtfächern bieten die Electives die Möglichkeit sich mit anderen Bereichen zu beschäftigen oder sich die passenden Soft Skills und Management-Techniken anzueignen. Generell ist ein MBA-Programm durch einen starken Praxisbezug gekennzeichnet, kombiniert mit modernen Lehrmethoden, wie Gruppenarbeit, Projektarbeit und Fallbeispielen, um den Teilnehmern ein möglichst großes Führungswissen zu vermitteln.
Das Studium wird durch das Verfassen einer Masterarbeit und der Verteidigung abgeschlossen. Absolventen mit einem Prädikat haben die Möglichkeit eine Promotion zum „Doctor of Business Administration“ an ihr Studium anzuschließen. Die Kosten für ein MBA-Programm variieren in Europa ziemlich stark von kostenlosen Angeboten bis zu über 40.000, 00 EUR Studiengebühr pro Hochschuljahr.