Zertifikatslehrgang "Systemische Sozialarbeit" startet am 17. Oktober in Mannheim
Die systemische Beratung geht von einem ganzheitlichen Menschenbild aus, weshalb eine individuelle Symptomzuschreibung verneint wird. Deshalb wird der Erkenntnisrahmen um relevante soziale Bezugssysteme erweitert. Statt den Symptomträger als individuelle Ursache einer Störung zu begreifen, eröffnet sich damit die Perspektive, ihn als Signalgeber für eine soziale Beziehungsstörung zu verstehen.
Mit der Weiterbildung wird in der Metropolregion Rhein-Neckar ein Angebot gemacht, mit dem sich Fachkräfte in ihrer spezifischen Beratungskompetenz auf der Basis systemischer Standards qualifizieren können. Angesprochen sind aber auch Studierende des Hauptstudiums im Fach Soziale Arbeit.
Um die Weiterbildung mit der Berufstätigkeit vereinbaren zu können, findet der Unterricht freitags von 14.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 9.30 bis 17.00 Uhr statt.
Der Lehrgang umfasst insgesamt 570 Stunden. Den Abschluss „Systemische Beraterin“ bzw. „Systemischer Berater“ erhalten die Teilnehmer bei regelmäßiger Teilnahme sowie dem erfolgreichen Ablegen einer Abschlussarbeit und eines Kolloquium.
„Der Zertifikatslehrgang ist mit seinem Preis-/Leistungsverhältnis deutschlandweit einmalig“, so Prof. Dr. phil. Winfried Büschges-Abel, Kursleiter, Professor der Hochschule Mannheim, systemischer Lehrtherapeut und Supervisor.
Eine Anmeldung ist noch bis zum 9. Oktober 2008 möglich.
Weitere Informationen unter
www.graduate-school-rn.de.