August 2010. Die University of Chicago Booth School of Business hat eine Erhöhung um 28 Prozent der Anmeldungen für Führungskräfte-Programme zu verbuchen. Dieser Anstieg der Bewerberzahlen zeigt, dass Unternehmen sich heute offenbar in einer besseren Position befinden, die es ihnen erlaubt, wieder verstärkt in die Weiterbildung ihrer Führungskräfte zu investieren - ein sicheres Zeichen für Wirtschaftswachstum.
Im Jahr 2009, als der wirtschaftliche Abschwung eingesetzt hatte, startete die Schule in London erstmalig das 15-tägige "Accelerated Development Program" (ADP), das sich gezielt an Führungskräfte von Unternehmen wendet. Nahezu alle Teilnehmer bekamen die Weiterbildung von ihrer Firma finanziert. "Es war sicherlich ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um ein solches Führungskräfte-Programm zu starten, aber wir haben in der Zwischenzeit bereits drei erfolgreiche Anläufe gestartet und mit jeder Wiederholung verzeichnen wir einen Anstieg der Bewerberzahlen", so Longboy.
Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums der Executive-MBA-Programme in Europa beabsichtigt die University of Chicago Booth School of Business, die erste amerikanische Wirtschaftsschule mit eigenem Campus in Europa, ihre Führungskräfte-Programme in London zu erweitern. "Basierend auf dem Erfolg unseres Executive-MBA-Programmes und den positiven Erfahrungswerten mit führenden europäischen Unternehmen, hat die Schule beschlossen, in großem Umfang in die Erweiterung dieses Bereichs zu investieren", berichtet Arnold Longboy, Geschäftsführer der Executive Education am Londoner Campus.
Darüber hinaus plant die Schule, ihre Kapazitäten zu erhöhen, um künftig Firmenkunden noch direkter anzusprechen. So wurden die vor kurzem eingeführten Executive Education-Programme genau auf die Bedürfnisse eines weltweit tätigen Finanzdienstleistungsunternehmens, einer großen regionalen Bank sowie einer global agierenden europäischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft abgestimmt.
Trotz Rezession verzeichnet die Schule für das EMBA-Programm seit seiner Einführung im Jahr 2005 einen Bewerbungsanstieg in zweistelliger Prozenthöhe. "Dieser Erfolg verdeutlicht, dass die Marke "EMBA" immer stärker wird. Daher gehen wir davon aus, dass das Potential im Bereich der Führungskräfte-Programme noch lange nicht ausgeschöpft ist. Zudem ist der Erfolg ein deutliches Zeichen dafür, dass Geschäftleute noch immer einen Wert in der amerikanischen Business-Perspektive sehen", betont Longboy.