"Krisen können heute nicht mehr nur lokal gemeistert werden. Vielmehr sind länderübergreifende Krisenkommunikation und internationale Zusammenarbeit zentrale Erfolgsfaktoren", sagt Krisengipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, ein "Spin-Off" der Universität Kiel.
Themen der Fachtagung sind u.a. die Kommunikationsstrategien der OMV und der Vorarlberger Landeskrankenhäuser, das Themenmanagement während der EU-Ratspräsidentschaft, die Krisenstrategien der Alpenkonvention angesichts des Klimawandels und die Krisenprävention beim Papstbesuch in Mariazell. Facetten ihrer Krisenbewältigung erläutern u.a. auch Referenten von der BAWAG, der Ersten Bank, dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung sowie der Industriellenvereinigung.
"Medien haben das Interesse, die authentische Stimmung am Ort der Krise zu vermitteln. Diese Stimmung mitzugestalten, liegt in der Hand der Kommunikationsverantwortlichen. Bei internationalen Krisen spielt die interkulturelle Verschiedenheit als zusätzlicher Player mit", so Mag.Dr. Silvia Ettl-Huber, Leiterin des Internationalen Journalismus Zentrums der Donau-Universität Krems. In einer Expertenrunde diskutiert sie u.a. mit Vertretern von APA, Telekom Austria, Ötztaler Gletscherbahnen, "Die Presse" und Ecker & Partner.
Über Krisennavigator (www.krisennavigator.eu)
Als "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erbringt das Krisennavigator - Institut für Krisenforschung für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Verbände vielfältige Dienstleistungen in den Bereichen Krisenforschung, Krisenberatung, Kriseninformation und Krisentraining. Tätigkeitsschwerpunkte sind Krisenmanagement, Krisendiagnose, Krisenkommunikation, Issues Management, Risikomanagement, Sicherheitsmanagement, Notfallmanagement, Katastrophenmanagement, Restrukturierung und Strategie. Weitere Informationen können im Internet unter www.krisennavigator.eu abgerufen werden.
Über Krisengipfel (www.krisengipfel.eu)
Der Krisengipfel ist ein führender Branchenkongress für Krisenmanagement und Krisenkommunikation im deutschsprachigen Europa. Er findet ein- bis zweimal jährlich an wechselnden Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Kommunikationsverantwortliche aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik, Journalisten und Wissenschaftler diskutieren im Rahmen der Veranstaltungen aktuelle Trends und neue Herausforderungen in der Krisenkommunikation sowie erfolgsversprechende Konzepte des Krisen-, Risiko- und Katastrophenmanagements. Mehrere hundert Spitzen- und Führungskräfte haben die Krisengipfel seit 2001 besucht.