Hallo Evi,
vorab: ich bin noch in keinem MBA-Programm und kann daher nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Es ist aber bekannt, dass die Unterrichtsgruppen sehr viel kleiner sind als an den meisten deutschen Unis. Es wird viel in Kleingruppen gearbeitet und nicht so viel Frontalunterricht. Die Betreuungsdichte ist viel höher, bei sehr guten BS kommt auf ein Professor 10 oder weniger Studenten. Das ganze Studium ist praxisorientierter und es wird daher viel mit Fallstudien gearbeitet. Ein weiterer zentrales Merkmal ist, dass BS viel Wert darauf legen, dass die STudenten voneinander lernen. Dies geht am besten bei einer Studentenschaft mit überdurchschnittlichen Abschlüssen, guten GMAT-Ergebenissen und viel Berufserfahrung.
Insgesamt sind also nicht nur die von den Professoren eingesetzten Lehrmethoden entscheidend für die Qualität des Studiums, sondern vor allem auch die Qualität der Studentenschaft (die durch entsprechend hohe Zulassugnsvoraussetzungen) sichergestellt wird.
Die eingesetzten Lehrmethoden hängen zudem davon ab, in welchem Land Du studieren willst: Bei der ESB in Reutlingen (ein sehr guter deutscher MBA) wird vergleichsweise viel mit Frontalunterricht gearbeitet. In England und Amerika (wo der MBA ursprünglich auch herkommt) wird auch viel mit typisch amerikanischen/britischen Unterrichtsmethoden (Seminare, Fallstudien) gearbeitet.
Jetzt habe ich aber viel geredet ... hoffe das hilft Die einigermaßen.
Beste Grüße
Matthias