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MBA im Fernstudium existiert seit rund 10 Jahren und wurde zu Beginn vor allem in den USA Angeboten. In den letzten Jahren hat sich der Weiterbildungsmarkt jedoch stark verändert, Ursache hierfür war zum großen Teil auch der Bologna Prozess, wodurch eine einheitliche Struktur und international gültige Studienabschlüsse eingeführt wurden. Damit wurde auch das MBA-Fernstudium in Deutschland weiter in den Mittelpunkt gerückt.
Gerade die Möglichkeit ein MBA-Studium größtenteils von zu Hause absolvieren und damit das berufliche und private Leben in normalem Umfang fortführen zu können, ist für viele Studierende ein wesentlicher Pluspunkt des Fernstudiums. Denn oftmals ist aus zeitlichen Gründen gar kein anderes MBA-Studium möglich. Bei der Entscheidung zwischen den unterschiedlichen Studienwegen sollten Sie sich allerdings darüber bewusst sein, dass der Kontakt zwischen den Kommilitonen und Professoren nur selten stattfindet und die Kommunikation nur mittels verschiedener Kommunikationsmittel erfolgt.
Allerdings profitiert das MBA-Fernstudium natürlich von dem aktuellen Trend, neue, moderne Kommunikationsformen wie Foren oder virtuelle Vorlesungen und Gesprächsgruppen in das Fernstudium zu integrieren und damit eine bessere Verbindung zwischen den Dozenten und Studenten zu schaffen.
In letzter Zeit werden auch diese Programme immer öfter akkreditiert und empfehlen sich für zukünftige Teilnehmer. Für Interessenten ist in Europa besonders die Open University (OU), die größte Universität Großbritanniens interessant. Die OU Business School (OUBS) ist der weltweit größte MBA-Anbieter und zählt zu den wenigen Hochschulen, die mit drei Akkreditierungen ausgezeichnet ist. In den USA sind besonders zwei Universitäten für Teilnehmer an einem Fernstudium zu empfehlen, die Fuqua School of Business (Duke University) und die Krannert School of Management (Purdue University).