Die Studiengebühren (Tuition) für ein MBA-Studium können abhängig von der Universität enorm hoch ausfallen. Prinzipiell können die Studienkosten steuerlich abgesetzt werden. Oftmals finanzieren sich die Teilnehmer das Studium durch ihre eigenen Ersparnisse oder werden familiär unterstützt. Einige Hochschulen bieten in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Banken zinsgünstige Darlehen an. Manche Firmen bezahlen ihren Mitarbeitern auch die Gebühren für ein MBA-Studium, jedoch nur unter Einhaltung bestimmter Klauseln, wie z.B. eine festgelegte Zeit nach Abschluss in dem Unternehmen zu arbeiten.
Neben den Studiengebühren muss man auch Unterbringungskosten, Kosten für das Unterrichtsmaterial sowie eventuell die Anschaffung eines PCs oder Notebooks einkalkulieren. Diese unterliegen natürlich auch Schwankungen seitens des Teilnehmers, und müssen entsprechen der persönlichen Bedürfnisse und in Vereinbahrung mit den Gegebenheiten in Studiengang und Studienort, individuell erörtert werden.
Angesichts der Höhe der Summen, die an manchen Business Schools benötigt werden, ist es nicht unüblich wenn eine Bestätigung der Bank bezüglich des finanziellen Hintergrunds der Teilnehmer gewünscht wird. So soll sichergestellt werden, dass ein Bewerber nach Zulassung diese Gebühren auch über die gesamte Dauer des Studiums hinweg tragen kann. Eine vollständige Finanzierung des Studiums aus eigenen Mitteln (bei dieser wird dann ein „Financial Statement“ ausgestellt) ist jedoch eher unüblich. Die meisten Teilnehmer müssen auf Kredite zurückgreifen oder bewerben sich um ein Stipendium.
Hochschulen im Ausland raten gewöhnlich, Finanzierungsmöglichkeiten im Heimatland zu nutzen, da die Förderungsmöglichkeiten der Business Schools – zu erfragen im jeweiligen „Office for Financial Aid“ – meist den einheimischen Studenten vorbehalten sind. Allerdings werden von einigen Schulen noch individuelle Stipendien vergeben. Auf folgenden Seiten können Sie genauere Informationen zu den Fördermaßnahmen der einzelnen Einrichtungen abrufen: