Der MBA ist wohl der bekannteste Abschluss aus dem Master-Bereich und hat seinen Ursprung in den USA. Die Teilnehmer eines solchen postgradualen betriebswirtschaftlichen Studiengangs erwerben kaufmännisches Basiswissen sowie allgemeine Denk- und Arbeitsinstrumente aus dem Management-Bereich. Die vermittelte Sozialkompetenz bereitet die Studenten auf zukünftige Führungsaufgaben vor. Am Ende des Studiums erlangen die Absolventen einen akademischen Grad.
Der Master of Business Administration schult die Teilnehmer, den Anforderungen einer sich ständig wandelnden und stark international ausgerichteten Wirtschaft gerecht zu werden.
Sie lernen unter Zeitdruck wichtige Entscheidungen zu treffen und werden mit den Bereichen Finanzen, Unternehmensführung und Wettbewerb vertraut gemacht. Teamarbeit und kulturelle Vielfalt decken den Bereich „Social Skill“ ab und komplettieren das fachliche Know-how. Oftmals ergänzen Auslandsaufenthalte das Wissen um Fremdsprachenkenntnisse und relevante Normen und Werte der fremden Länder.
Die Zielgruppe eines klassischen MBA-Programms waren früher Absolventen von nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, die einige Jahre Berufserfahrung vorweisen konnten. Mittlerweile tendieren auch immer mehr wirtschaftswissenschaftliche Absolventen zu einem MBA, um eine fachliche Spezialisierung oder einen besonders renommierten Abschluss zu erlangen.