Die Foundation for International Business Administration Accreditation hat sich besonders im deutschsprachigen Raum bei der Akkreditierung von MBA-Programmen durchgesetzt und legt vermehrt Wert auf eine internationale Ausrichtung der Programme. Der Schwerpunkt liegt auf wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen deutscher, österreichischer oder schweizer Anbieter.
Das Akkreditierungsverfahren besteht aus einem Vorgespräch, in dem die Ziele und Erfolgsaussichten abgeschätzt werden. Der erste Schritt des Bewerbungsverfahrens ist die Selbstdokumentation zu vorgegebenen Themen, die maximal ein Jahr dauern darf.
Anschließend werden die Angaben vor Ort durch Gutachter überprüft und eine Empfehlung ausgesprochen. Von der FIBAA wird eine Erst-Akkreditierung angeboten, um damit neuen MBA-Programmen die Möglichkeit einer Bewertung zu ermöglichen, obwohl noch nicht alle Punkte erfüllt werden können.
Nach der Graduierung des ersten Jahrgangs wird eine Folge-Akkreditierung eingeleitet, die zu einer vollständigen Akkreditierung führt. Diese Auszeichnung wird für fünf Jahre erteilt und muss nach Ablauf dieser Zeit wieder re-akkreditiert werden.