MBA Journal   |   MBA Markt   |   MBA Community   |   MBA Life   |   MBA Wissen    |   Registrieren
   

MBA Forum

 
 
 
 
Woher nehmen und nicht stehlen?
 
 
 
XLUwe
Besucher
 
26.09.2006
15:50:34
 
 
 
 
 
Wie bekomme ich in Deutschland denn die Finanzierung für mein MBA-Studium geregelt? Für welche Stipendien kann man sich bewerben, wie funktioniert das, wie sind die Erfolgschancen? Mein Arbeitgeber wird wohl nichts dazuzahlen, und alleine kann ich es mir wohl nicht leisten...
 
 
 
Re: Woher nehmen und nicht stehlen?
 
 
 
Markus
Besucher
 
29.09.2006
15:35:40
 
 
 
 
 
Es gibt eine Reihe von Einrichtungen, die Stipendien anbieten. Viele knüpfen an die Bezahlung der Gebühren jedoch die Teilnahme an einem speziellen MBA-Programm. Dazu kommt noch, dass die meisten Anbieter Stipendien nur für ausländische Progamme vergeben. Ein Vorschlag wäre es, sich mit dem Deutschen akademischen Austauschdienst in Verbindung zu setzen, die fördern Teilnehmer an MBA-Programmen, jeodch auch nur im Ausland sattfindende.
 
 
 
Re: Woher nehmen und nicht stehlen?
 
 
 
XLUwe
Besucher
 
29.09.2006
18:34:34
 
 
 
 
 
Hm, okay. Das die Teilnahme an spezielle Programme gebunden ist, ist natürlich nicht so optimal. Werde mich da mal informieren, ob es irgendwo was gibt, was in die von mir anvisierte Richtung geht.

Was gibt es denn noch so für Sitpendien-Agenturen? Könnt ihr mir da ein paar nennen.
 
 

ANZEIGE
 
Re: Woher nehmen und nicht stehlen?
 
 
 
Regina
Besucher
 
04.10.2006
12:35:57
 
 
 
 
 
Also ich kenn noch die Fulbright-Komission. Das ist wohl eine der größten Agenturen, die einen Austausch von deutschen und amerikanischen Studenten fördert. Es gibt sowohl Voll- als auch Teilzeitprogramme für die man sich bewerben kann. Das Problem dabei ist jedoch, dass man sich den Studienort meist nicht aussuchen kann, sondern einfach zugeteilt wird.
Willst Du überhaupt ins Ausland? Oder soll es ein MBA-Programm ausschließlichin Deutschland sein?
 
 
 
Re: Woher nehmen und nicht stehlen?
 
 
 
Christiane
Besucher
 
04.10.2006
13:03:28
 
 
 
 
 
Nciht zu vergessen die Studienstiftung des Deutschen Volkes. Die vergeben auch Stipendien an begabte Studenten. Ist außerdem die größte Organisation in Deutschland und - das finde ich sehr gut und wichtig - sowohl politisch als auch konfessionell völlig unabhängig.
 
 
 
Re: Woher nehmen und nicht stehlen?
 
 
 
Lorenz
Besucher
 
23.11.2006
15:23:36
 
 
 
 
 
Hallo an alle.
Falls das eine Hilfe ist: Ich habe von sogenannten Single-Company-MBA-Programmen gelesen. Das heißt, dass sich Firmen interne MBAs leisen, die in Zusammenarbeit mit einer Business School auf ihr Unternehmen abgestimmt sind. Der Titel wird natürlich von der Hochschule verliehen, die das Programm ausrichtet. Sowas ist doch eine echte Alternative, ohne Geldsorgen an ein MBA "ranzukommen". Man muss halt nur ein bisschen Glück haben und ein Unternehmen finden, dass sich so etwas leistet! *g*
 
 

ANZEIGE
 
Re: Woher nehmen und nicht stehlen?
 
 
 
Da Steirer
Besucher
 
25.11.2006
06:10:27
 
 
 
 
 
Die Single Company Mbas haben halt einen Nachteil. sie sind sehr auf das Unternehmen zugeschnitten. Wenn du die Firma oder gar die Branche wechseln willst kann der schuss nach hinten los gehen.

Das sollte man sich schon sehr genau überlegen. vorallem weil ja meistens noch die bedingung einer längerfristigen Bindung an das bezahlende Unternehmen geknüpft ist, oder man dann doch nachzahlen muss wenn man früher aus dem Vertrag raus will.
 
 
 
Re: Woher nehmen und nicht stehlen?
 
 
 
Stefan
Besucher
 
05.12.2006
13:22:54
 
 
 
 
 
Ich weiß gar nicht, was alle immer haben. Man kann doch einen Kredit bei einer Bank aufnehmen, um das Studium zu finanzieren. Klar, macht keiner gerne, nicht in Zeiten allgemeiner Verschuldung. Aber sehen wir es dochmal realistisch: Stipendien zu bekommen ist ein Gerenne, für das die Wenigsten von uns wirklich Zeit haben, und noch dazu sind diese, wie ja auch oben zu lesen war, oft an Bedingungen geknüpft.

Ich sage: Ein Kredit ist vielleicht ein Ärgernis oder die Quelle einer gewissen Alltagsbefangenheit, aber letzteres muss ja nicht per se negativ sein. Warum es nicht einfach als zusätzliche Motivation sehen, das Studium auch konsequenz durchzuziehen und möglichst gut abzuschließen? Klar, die Wenigsten werden sich bei einem MBA auf die faule Haut legen... aber es macht schon einen Unterschied, ob man danach einen besseren Job MÖCHTE oder einen besseren Job BENÖTIGT.

Muss man halt mit umgehen können, mit diesem selbstinduzierten Druck. Aber wer das nicht kann, hat in einem MBA meiner Meinung nach eh nichts verloren ;)
 
 
 
ohne Kredit...
 
 
 
68er
Besucher
 
06.12.2006
13:21:12
 
 
 
 
 
Ich habe aus Kostengründen ein Teilzeitprogramm an einer Hochschule in meiner Nähe gewählt, die entsprechendes Angebot hatte. So bin ich weiterhin arbeiten gegangen, konnte meine Lebenshaltungskosten unverändert und die Reisekosten für das Studium niedrig halten. Die Studiengebühr stellte zwar dennoch eine finanzielle Belastung dar, der Freizeitverlust war außerdem groß....

Diese Variante stellt hohe Anforderungen an den MBA-Studenten, aber wer das nicht kann, hat in einem MBA nichts verloren .... (gutes Argument von Stefan! ... ist wohl vielseitig einsetzbar :)
 
 

ANZEIGE
 
Re: Woher nehmen und nicht stehlen?
 
 
 
Besucher
Besucher
 
31.01.2007
13:31:24
 
 
 
 
 
Vorsicht bei Single-Company-Programmen. I.d.R. ist es - wie Da Steirer bereits sagte - so, dass diese Programme direkt auf die bezahlende Firma zugeschnitten sind und du für längere Zeit an diese gebunden wirst. Also gewinnst du nicht wirklich etwas dazu.

Schließlich wäre ja gerade ein Firmenwechsel nach dem MBA (oder zumindest die MÖGLICHKEIT dazu)
interessant, um das Gehalt nach oben pushen zu können. Die Firma, die dein MBA finanziert hat, weiß eben auch, dass du woanders nicht so begehrt wärst wie ein MBA mit einer unternehmensunabhängigen Ausbildung.

Die Akzeptanz von diesen Programmen auf dem Markt steht nicht umsonst an letzter Stelle.
 
 
 
Re: Woher nehmen und nicht stehlen?
 
 
 
Tauscher
Besucher
 
19.06.2008
19:01:40
 
 
 
 
 
In Deutschland ist das Thema 'Stipendium' leider nicht so verbreitet wie im Ausland. Fullbright ist zwar groß und seriös, kommt aber leider nicht für alle Studenten in Frage (siehe ***). Daher recherchiere ich gerade noch andere Quellen und direkt bei den MBA-Anbietern (z. B. GISMA Business School, Manheim Business School, ZEBS Zurich Elite Business School, usw.)