Ich weiß gar nicht, was alle immer haben. Man kann doch einen Kredit bei einer Bank aufnehmen, um das Studium zu finanzieren. Klar, macht keiner gerne, nicht in Zeiten allgemeiner Verschuldung. Aber sehen wir es dochmal realistisch: Stipendien zu bekommen ist ein Gerenne, für das die Wenigsten von uns wirklich Zeit haben, und noch dazu sind diese, wie ja auch oben zu lesen war, oft an Bedingungen geknüpft.
Ich sage: Ein Kredit ist vielleicht ein Ärgernis oder die Quelle einer gewissen Alltagsbefangenheit, aber letzteres muss ja nicht per se negativ sein. Warum es nicht einfach als zusätzliche Motivation sehen, das Studium auch konsequenz durchzuziehen und möglichst gut abzuschließen? Klar, die Wenigsten werden sich bei einem MBA auf die faule Haut legen... aber es macht schon einen Unterschied, ob man danach einen besseren Job MÖCHTE oder einen besseren Job BENÖTIGT.
Muss man halt mit umgehen können, mit diesem selbstinduzierten Druck. Aber wer das nicht kann, hat in einem MBA meiner Meinung nach eh nichts verloren ;)