Allgemeine Informationen über die RWTH International Academy: Die Warwick Business School wurde 1967 gegründet und umfasst mittlerweile 4.300 Studenten in Diplomkursen und 2.200 in der Managementweiterbildung. |
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| mba24: Worin sehen Sie den Unterschied Ihrer Business School im Vergleich zu der Konkurrenz? Was ist Ihrer Meinung nach ein Alleinstellungsmerkmal? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Warwick Business School (WBS) ist teil der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Warwick und stärker forschungsorientiert als die meisten Wettbewerber. In der letzten staatlichen Research Assessment Exercise 2001 hat WBS als eine von nur 3 britischen Business Schools die Bestnote (5*) für ihre Forschung erhalten. Das bedeuted, dass ihre Forschung als international führend bewertet wurde. WBS Professoren sind Herausgeber internationaler Management-Fachzeitschriften, und der internationale Austausch von Professoren und Studenten ist selbstverständlich. Als Deutscher falle ich in der Masse der „overseas“ Kollegen und Studenten in Warwick überhaupt nicht auf. Jeder spricht englisch mit irgendeinem Akzent. WBS bietet nicht nur MBA Kurse an, sondern das gesamte wirtschaftswissenschaftliche Spektrum von Bachelor- über Master- bis hin zu Doktorantenstudien. In allen diesen Kursangeboten ist WBS hinsichtlich der Qualität der Inhalte und der Lehrmethoden international unter den führenden Schools. WBS liegt auf dem grosszügig angelegten, sehr ruhigen und grünen Campus der Universität Warwick, aber in einer guten Stunde kann man per Bahn nach London fahren. |
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| mba24: Das Angebot an MBA-Programmen wächst ständig. Haben Sie sich auf eine Programmart (Fernstudium, Vollzeit, Executive usw.) spezialisiert oder können Interessenten aus unterschiedlichen Möglichkeiten der Weiterbildung wählen? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Der Warwick MBA ist ein Vorreiter für Flexibilität und Innovation des Lernens. Das MBA Fernstudium wurde 1986 eingeführt und nimmt derzeit über 300 Studenten pro Jahr auf. Der Executive MBA, mit 150 Zulassungen pro Jahr bietet dieselben Kurse wie das Vollzeitstudium in 5-Tage Blöcken an. 2006 hat Warwick ein neues in-house Programm für eine global führende Consultingfirma begonnen, dass den Warwick MBA für rund 180 Studenten jährlich in einer Mischung aus Fernstudium und Wochenendseminaren anbietet. Wir entwickeln derzeit weitere Angebote mit dieser sogenannten Blended Learning Methode. Seit 2006 bieten wir darüberhinaus ein Pre-Experience General Management Programm an, den Master in Management. In vielen Ländern, und zunehmend in den USA, wollen MBA Studenten nicht mehr warten bis sie die traditionelle Arbeitserfahrung gesammelt haben. In Warwick wollen wir diese Studenten nicht zusammen mit MBAs unterrichten. Daher bieten wir den Master in Management an für alle, die keinen wirtschafswissenschaftlichen ersten Studienabschluss haben. |
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| mba24: Business Schools bieten vermehrt fachspezifische Weiterbildungsangebote an. Hat Ihre Schule den Schwerpunkt auf ein Fachgebiet gelegt oder bieten Sie MBA-Programme zu unterschiedlichen Fachgebieten an? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Unsere Stärke in Warwick liegt im General Management, und das ist es was MBA Studenten, die oft einen Hintergrund in technischen oder humanistischen Disziplinen haben, in erster Linie benötigen. Wenn die Studenten das Kursprogramm absolviert haben, können sich ganz individuell in ihrem 3-monatigen Consultingprojekt spezialisieren. |
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| mba24: Auch die Inhalte und Anforderungen der Studiengänge verändern sich immer häufiger. Wie stellen Sie eine Aktualität Ihrer Angebote sicher? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Warwick ist unter den weltweit führenden Forschungsinstitutionen. Wir wissen was aktuell ist, weil wir die Zukunft der Businessforschung mitgestalten. Bei uns gibt es keine Trennung zwischen Elfenbeinturm-Akademikern und Lehrkräften. Unsere Stars in der Forschung veröffentlichen nicht nur im Wettbewerb der international anerkannten Fachzeitschriften, sie unterrichten auch die MBA Studenten. |
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| mba24: Warum hat besonders in den USA und Großbritannien der MBA einen hohen Stellenwert? |
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Prof. Dr. Thomas Ahrens: |
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| mba24: Kritiker behaupten immer wieder, MBA-Programme würden den hohen Teilnahmegebühren nur selten gerecht werden und den Studenten nach Abschluss nicht den erwarteten beruflichen Erfolg bringen. Wie kämpft Ihre Business School gegen diese Vorurteile? |
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Prof. Dr. Thomas Ahrens:
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| mba24: Viele Interessenten machen ihre Entscheidung für oder gegen die Teilnahme an einem MBA-Programm von den späteren Chancen im Beruf abhängig. Welche positiven Entwicklungen können Teilnehmer nach Abschluss eines MBA-Programms im Beruf erwarten? |
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| Dipl.-Ing. Dagmar Dirzus-Nonn: Wir wissen aus der Erfahrung unserer Absolventen, dass unser MBA zu beruflichen Erfolg geführt hat, den die Absolventen angestrebt haben. Viele haben ihre Position innerhalb des Unternehmens erwartungsgemäß verbessert. |
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| mba24: Viele Interessenten machen ihre Entscheidung für oder gegen die Teilnahme an einem MBA-Programm von den späteren Chancen im Beruf abhängig. Welche positiven Entwicklungen können Teilnehmer nach Abschluss eines MBA-Programms im Beruf erwarten? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Die Erwartungen der Studenten sind ganz unterschiedlich. Selten geht es den Absolventen um bloße Gehaltserhöhungen, obwohl die sich für Warwick Absolventen durchaus sehen lassen können. Für Vollzeitstudent waren es 102% über 3 Jahre in der 2007 Financial Times Umfrage, und für Executive MBAs waren es 81% über 3 Jahre in der 2006 Financial Times Umfrage. Vermutlich wichtiger für die meisten Studenten ist jedoch die inhaltliche Karriereentwicklung. Hier steht die Vertiefung von Managementwissen aus ganz verschiedenen Gründen im Vordergrund. Oft wollen Techniker bessere Manager werden, Leiter aus dem öffentlichen Dienst oder in die private Wirtschaft wechseln. Es gibt Wechsel zwischen Wohltätigkeit und Wirtschaft, Industrie und Finanzsektor, Consulting und Industrie. Natürlich wollen einige Studenten auch in ihrer Branche bleiben, aber ihre Beförderungschancen erhöhen. Sehr viele der arbeitsbegleitend studierenden Executive MBAs werden schon während ihres Studiums oder unmittelbar nach dem Abschluss von ihren Firmen befördert. |
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| mba24: Umfasst Ihr Weiterbildungsangebot einen oder mehrere MBA-Studiengänge? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Wir bieten nur einen MBA Lehrplan an, aber diesen für Vollzeit, Fernstudium und Executive MBAs. Darüber hinaus gibt es den Master in Public Adminstration (MPA) und unseren MBA für den öffentlichen Dienst, der Vollzeit und Executive Studenten offensteht. MBA und MPA Studenten treffen sich in gemeinsamen Wahlfächern. |
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| mba24: Welcher Master-Studiengang ist momentan der am Besten besuchte Ihrer Business School? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Unser größtes Programm ist ohne Frage der MBA. Hier ist die Fernstudiumvariante mit jährlich über 300 neuen Studenten am beliebtesten. |
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| mba24: Der Erfolg eines MBA-Programms hängt von einer Vielzahl an Faktoren ab. Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für die positive Entwicklung dieses Programms? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Der MBA ist immernoch der beliebteste Studiengang, um den Karrieresprung ins General Management zu unterstützen. Die Fernstudienvariante bietet hier die größte Flexibilität, denn unsere Studenten sind gefragte Manager und Experten in ihren Organisationen. Mit dem Fernstudium beweisen sie, dass sie neben ihrer Arbeit auch noch ein anspruchsvolles Studium bewältigen können. |
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| mba24: Je besser ein Weiterbildungsangebot auf eine spezielle Zielgruppe zugeschnitten ist, desto größer ist der Erfolg. Sprechen Sie mit Ihrem Programm eine klar definierte Zielgruppe an? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Wir sprechen Manager an, die ihr General Management Wissen in einem internationalen Umfeld vertiefen wollen um einen Karrieresprung zu machen. 80% der Vollzeitstudenten sind nicht britisch und der Fernstudiengang rekrutiert sich aus über 100 Ländern. |
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| mba24: Auf dem Weiterbildungsmarkt wird eine Vielzahl an Programmen mit gleichen oder ähnlichen Inhalten angeboten. Welche Vorteile bietet Ihr MBA-Angebot den Studenten im Vergleich zu denen der Konkurrenz? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Der MBA Abschluss ist immer darauf angelegt, eine flexible und allgemeine Managementausbildung anzubieten. Das macht Differenzierung problematisch. In Warwick konzentrieren wir uns auf die Praxisrelevanz und Qualität des Programms. Wichtig für die Praxisrelevanz ist, dass alle Studenten ein individuelles, dreimonatiges Consultingprojekt mit Dissertation absolvieren, in dem sie nützliche Kontakte mit Firmen knüpfen. Darüberhinaus werden die Führungsfähigkeiten und Persönlichkeiten der Vollzeit-Studenten gezielt durch das begleitende Modul „Practice of Management“ entwickelt. Eine Mischung aus Vorlesung, Training, Projekt und Consultingarbeit ist darauf angelegt Führung, Gruppenverhalten, emotionale Intelligenz und Kommunikation zu verbessern. Weitere wichtige Aspekte der Programmqualität sind die überdurchschnittliche Praxiserfahrung der Studenten, die zu besseren Diskussionen im Unterricht führt, die individuelle Betreuung der Studenten (umfassende Kursbetreuung, inklusive Persönlichkeitsanalyse und Karriereservice) und das intensive Qualitätsmanagement des MBA Programms und seiner Dozenten hinter den Kulissen. |
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| mba24: Die Diskussion, ob ein Programm besser in Vollzeit oder in Teilzeit absolviert werden sollte, wird stets aufs Neue geführt. Welche Art bietet Ihre Schule den Studenten an? Was ist Ihre Meinung zum Thema Fernlehrkurs und E-Learning? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Der Trend vom Vollzeitstudium zum Fernstudium ist ungebrochen und Warwick hat schon 1986 darauf reagiert. Unser Lehrplan ist einheitlich für alle Varianten des MBA, und wir können ihren Lernerfolg ganz einfach vergleichen: Die Executive und Fernstudium Varianten des MBA produzieren genausoviele ausgezeichnete Consulting Projekte und Dissertationen wie die Vollzeitstudenten. Darum bekommen alle Absolventen dasselbe „Warwick MBA“ Diplom ohne Hinweis auf die Studienart. Darüberhinaus ermöglicht der vereinheitlichte Warwick MBA Lehrplan Wechsel zwischen den Studienarten: Wer zum Beispiel als Fernstudent anfängt, kann as Executive MBA aufhören und umgekehrt. Der Warwick MBA versucht so flexibel wie möglich zu sein, damit die Studenten das beste Angebot für ihre persönlichen Umstände bekommen. |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Unser Programm hat 8.000 Absolventen, wurde erstmals 1967 als Master in Business & Management Studies angeboten und 1986 in den MBA umbenannt. Zusammen mit den Absolventen der anderen Master- und Undergradute-Programmen zählt Warwick Business School derzeit 21.000 Alumni. |
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| mba24: Zum Abschluss: Gibt es etwas, was Sie künftigen Bewerbern als guten Rat mit auf den Weg geben möchten? |
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| Prof. Dr. Thomas Ahrens: Bevor Sie sich entscheiden, schauen Sie sich die Schule Ihrer Wahl persönlich an. Sprechen Sie mit dem Associate Dean und einigen Dozenten, fragen Sie die derzeitigen MBA Studenten, wie es ihnen gefällt, setzen Sie sich in die letzte Reihe einer MBA Vorlesung. Gute Schulen kann man nicht kopieren, denn sie zeichnen sich durch eine bestimmte Atmosphäre und Lernkultur aus. Darum haben gute Schulen keine Geheimnisse und empfangen Ihren Besuch mit offenen Armen. MBA Rankings sind nützlich für den Ueberblick, aber heiraten Sie Ihren Lebensgefährten, weil ein Punktrichter 10 von 10 Punkten in den Kategorien „Schönheit“, „Intelligenz“, „Reichtum“, und „Höflichkeit“ verliehen hat? Finden Sie das Programm, dass am besten zu Ihnen passt, denn Ihr MBA Programm begleitet Sie ein Leben lang auf dem Lebenslauf. |
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