Von den meisten Business Schools werden im Zuge der Bewerbung zwei oder mehr Referenzen von den Bewerbern verlangt. Die „Letter of Recommendation“ sollten sowohl von einem Professor des Erststudiums als auch von dem derzeitigen Arbeitgeber stammen. Das Problem dabei ist die unterschiedliche Gestaltung der Empfehlungsschreiben eines jeden Programms.
Es empfiehlt sich einen allgemeinen Fragenkatalog zusammenzustellen, in dem alle Kategorien der unterschiedlichen Hochschulen vorhanden sind.
Die Referenzgeber sollten im Idealfall das Schreiben selbst versiegeln und direkt an die Business School schicken. Im Unterschied zu Amerika, wo Letter of Recommendation üblich sind, werden in Deutschland die meisten Bewerber aufgefordert, solche Schreiben selbst zu erstellen, damit der Referee nur noch unterschreiben muss.
Da in den USA akademische Empfehlungsschreiben eher ungewöhnlich sind, sollte der Schwerpunkt auf beruflichen Beurteilungen liegen und das akademische Schreiben nur als Zusatz mit abgegeben werden. In der Regel lassen sich die Referenzgeber leicht überzeugen so einen Letter of Recommendation zu verfassen, auch wenn die Universitätszeit schon etwas zurückliegt.
Sie sollten jedoch rechtzeitig auf die entsprechenden Personen zugehen und um das Empfehlungsschreiben bitten, um den Abgabetermin der Bewerbung an der Hochschule einhalten zu können.
Der Inhalt des Schreibens sollte positiv geschrieben sein und kann durchaus auch übertrieben klingen. In anderen Ländern werden solche Schreiben sehr enthusiastisch verfasst, mit denen ihr Schreiben bei der Bewerbung konkurrieren muss. Es ist außerdem empfehlenswert die vorgegeben Formblätter der jeweiligen Universität zu verwenden, da ein allgemein gehaltenes Schreiben einen negativen Eindruck erwecken kann.
Auch für das Schreiben eines Letters of Recommendation kann natürlich ein professioneller Editierservice genutzt werden, um mögliche inhaltliche und sprachliche Fehler zu vermeiden.