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NC durch Wartesemester verbessern - was ist erlaubt?
 
 
 
Frederik
Besucher
 
18.08.2006
10:42:55
 
 
 
 
 
Hallo zusammen.

Kurze Frage zum Thema Wartesemester:
Nach einer Absage von der von mir präferierten Uni möchte ich lieber etwas abwarten, als einfach woanders hin zu gehen. Was genau darf ich denn nun machen, wenn ich mir ein paar Semester auf den Numerus Clausus anrechnen lassen will?

Kein Zweitstudium beginnen, das ist klar. Aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten, und bevor ich die Zeit jetzt "absitze", würde ich lieber eine Ausbildung zwischenschieben.

Hat da jemand Erfahrungen gemacht oder kennt sich aus?
 
 
 
Re: NC durch Wartesemester verbessern - was ist erlaubt?
 
 
 
Chris
Besucher
 
18.08.2006
15:40:09
 
 
 
 
 
Klar darfst Du eine Ausbildung dazwischen schieben. Dir werden auf jeden Fall die Wartesemester angerechnet egal ob Du arbeitest oder net.

Mein Ratschlag mach die Ausbildung, dass kann nie schaden, und wenn Du sowieso auf eine bestimmte Uni willst, dann nutze die Zeit sinnvoll.
 
 
 
Re: NC durch Wartesemester verbessern - was ist erlaubt?
 
 
 
Claudia Mers
Besucher
 
18.08.2006
18:06:47
 
 
 
 
 
Hallo Frederik,

du hast ja immer noch die, wenn auch kleine chance nachzurücken.
Kommt auf die Begehrtheit des Studiums an der Uni / FH / BS deiner Wahl an.

Eine Ausbildung ist nicht mein Ratschlag #1 (sorry Chris).
Versuch lieber bezahlte Praktika / Jobs in Branchen zu finden, die deinem Studiumswunsch entsprechen.
Da kriegt man oft viel mehr mit und ist nicht so gebunden wie in einer Ausbildung (2-2,5 Jahre).

Die Ausbildung abzubrechen finde ich denen die nicht studieren können gegenüber unfair. Du nimmst denen ja den AB Platz ab.
 
 

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Re: NC durch Wartesemester verbessern - was ist erlaubt?
 
 
 
Natascha Trebes
Besucher
 
06.07.2007
09:06:22
 
 
 
 
 
Hi Frederik,
ich rate dir, lieber eine Ausbildung zu machen, als die Zeit mit Jobs und Praktika zu verbringen. Die Ausbildung kann - wenn du die allgemeine Hochschulreife hast - auf 2 Jahre verkürzt werden.

Fakt ist, dass du von einer Ausbildung unterm Strich mehr hast, als von Praktika und Jobs. Du sammelst erstens "wirklich" Berufserfahrung im täglichen Arbeitsleben und bekommst auch eine ´- wenn auch geringe - konstante Vergütung. Du lernst kennen, wie es als "normaler" Angestellter/Arbeiter ist.

Bei Praktika bekommst du lange nicht so viel mit. Und wie oft haben wir schon von Praktikanten gehört, die nur ein bisschen Hilfstätigkeiten gemacht haben etc.

Und das wichtigste ist, dass du einen Abschluss bekommst, der dir später noch nützlich sein kann! Denk nur mal dran, was ist, wenn du das Studium nicht schaffst oder aus irgendeinem Grund nach 3 Semestern abbrichtst... Dann kannst du wieder bei 0 anfangen.

Zudem ist es gar nicht so leicht, einen mittelfristigen zeitraum (1-2 Jahre) lückenlos mit nützlichen Praktika oder Jobs zu füllen. Falls du ja schon nach einem Jahr von der Uni genommen wirst, kannst du sie auch abbrechen, was ich dir aber nicht rate, denn es kommt immer besser, wenn man angefangene Dinge auch zu Ende bringt! ... ansonsten sammelst du locker 4 Wartesemester und hast die Zeit auch zielorientiert genutzt.
 
 
 
Re: NC durch Wartesemester verbessern - was ist erlaubt?
 
 
 
Detlev
Besucher
 
06.07.2007
17:16:47
 
 
 
 
 
Ich sage: Mach Praktika. So sammelst du Erfahrungen bei mehr als nur einer Firma, findest eventuell einen künftigen Arbeitgeber, und hast mehr vorzuweisen. Eine Ausbildung ist auch nicht zwangsweise auf einem Niveau, dass man von effektiver Erfahrung reden kann. Kann die da genauso passieren, dass du Kaffee kochen musst.
 
 
 
Re: NC durch Wartesemester verbessern - was ist erlaubt?
 
 
 
Peter
Besucher
 
19.07.2007
17:27:46
 
 
 
 
 
Ja wirklich! Mit Praktika bist du besser bedient. Du kannst viel mehr Erfahrungen sammeln, und wozu eine Ausbildung, die du später eh nicht mehr brauchst!

@ Natascha: Nichts gegen deine (subjektive!) Meinung, aber dein Beitrag klingt so, als stündest du selbst kurz vor einem Studienabbruch... oder als hättest du einen Abbruch hinter dir. Anders kann ich mir deine Euphorie für eine Ausbildung nicht erklären

Peterle
 
 

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